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Adolf-Rasp-Schule

Kolbermoor - Jeden Dienstag bekommt die Adolf-Rasp-Schule frisches Obst und Gemüse aus der Region in Edelstahlbehältern von einem "offiziellen Schulfruchtlieferanten". Rund 60 Kilogramm frische Produkte werden für die Schüler vorab fein säuberlich zugeschnitten und portioniert.

Begeistert: Die siebenjährige Theresa (rechts) und ihre Kameraden decken sich gerne mit "gesundem Proviant©Mangfallbote Lindl

"Das ist natürlich sehr angenehm für uns, dass wir das Obst nicht selbst zuschneiden müssen", erklärt Schulleiterin Angelika Elsner. Einmal in der Woche holen alle Lehrer vor Schulbeginn in der Aula mit Plastikschüsseln "bewaffnet" für ihre Klasse die ObstRationen ab. Im Klassenzimmer wird die Schüssel aufgestellt und jedes Kind kann sich mit gesunden Nahrungsmitteln für die Pause eindecken.

"Die Mädchen und Buben sind begeistert und nehmen das Angebot sehr gut an", erzählt Ingrid Krauß. Die Klassenleiterin der 2a lobt das Projekt, das für die Lehrer keinen zusätzlichen Aufwand bedeutet und sehr effektiv ist. "Es ist wichtig, das Thema gesunde Ernährung immer wieder ins Bewusstsein der Kinder zu rücken", glaubt Ingrid Krauß.

So hat der siebenjährige Seppi beispielsweise "meistens ein Toastbrot mit Butter oder Marmelade" im Schulranzen mit dabei. "Eigentlich mag ich Obst nicht so gerne, aber in der Schule esse ich jetzt immer Karotten und Äpfel", berichtet der Bub.

Auch die Zweitklässlerin Lisa deckt sich eifrig mit Karotten aus der Schul-Schüssel ein. "Sonst esse ich in der Pause oft eine Breze", sagt die Siebenjährige und beißt genüsslich in ihr mundgerechtes Gemüsestück hinein. Mit leuchtenden Augen greift Theresa in die vorbereitete Schüssel, bevor sie an ihren Platz geht: "Ich finde die Aktion ganz toll, weil ich Obst sehr gerne mag."

Schulleiterin Angelika Elsner kann die gute Resonanz des EU-Schulfruchtprogramms, das von der Bayerischen Landesregierung bezuschusst wird, nur bestätigen. Eltern, Lehrer, Klassenelternsprecher und Elternbeirat hätten die Aktion von Anfang an unterstützt und wohlwollend begleitet. Einig sei man sich darüber gewesen, dass man ausschließlich regionale Produkte aus biologischem Anbau an den Nachwuchs verteilen möchte. "Entsprechend der Jahreszeit wird das Sortiment verändert. Dadurch wird das stets frische Angebot auch nicht langweilig für die Schüler", erläutert die Rektorin.

"Wir wollen den Mädchen und Buben gesunde Nahrungsmittel schmackhaft machen, ihnen zeigen, wie gut sie schmecken und ihnen damit positive Erfahrungen für ihr künftiges Leben mit auf den Weg geben", betont Angelika Elsner. Nach den Erfahrungen der Schulleiterin würden es die Schüler genießen, sich selbst in der Schule bedienen zu können.

Einen speziellen Dank richtet Angelika Elsner an den Förderverein der Adolf-Rasp-Schule. Dieser habe die nötige Ausstattung für das Schulfruchtprogramm gesponsert. dli

Quelle: Mangfallbote vom 28.01.2011

 

 

Kommentar der Adolf Rasp-Schule:

Schulfruchtprogramm

Seit Januar 2011 bekommen wir jeden Dienstag frisches Obst und Gemüse aus dem EU-Förderprojekt Schulfruchtprogramm.